Gemüse

Viele Gemüsearten sind Ihnen natürlich bekannt und brauchen keine weiteren Erläuterungen, weil sie zur täglichen Küche gehören. Das unten stehende Gemüse ist den meisten Köchen jedoch weniger geläufig – obwohl es ohne Zweifel mehr Aufmerksamkeit verdient …

Topinambur (Erdbirne)

Hierbei handelt es sich um eine relativ unbekannte Gemüseart, die wie Kartoffeln zubereitet wird, sich aber durch einen ganz eigenen Geschmack auszeichnet. Gewöhnlich wird Topinambur 15 bis 20 Minuten in der Schale gekocht und als Gemüse aufgetischt. Doch die Knolle tritt als echtes Multitalent in Erscheinung: Neben Chips und anderen Knabbereien können daraus auch alkoholische Getränke hergestellt werden. Darüber hinaus sind die sogenannten Erdbirnen leicht verdaulich und bieten eine Menge nahrhafter Bestandteile wie Kalzium, Silicium und Eisen. Außerdem enthalten die Knollen sehr wenig Glukose (Zucker), wodurch Topinambur auch für Diabetiker geeignet ist.

Pak-Choi

Pak-Choi oder Paksoi ist eine knusprige, leichte Kohlart, die mit Chinakohl verwandt ist. Die Pflanze hat dicke, breite, weiße Blattstiele und große, grüne Blätter. Sie kann sowohl roh als auch gekocht gegessen werden, wobei sich kurze Kochzeiten empfehlen. Pak-Choi hat ein herrliches Aroma, dessen kulinarisches Potenzial unbedingt ausgeschöpft werden sollte!

Pastinaken

Pastinaken sind der Vorgänger unserer Wintermöhre und entsprechend nur saisonal, meist zwischen September und Januar, erhältlich. Die lange, weiße Wurzel mit leicht süßem Geschmack wird am besten mit einem Kartoffelschäler geschält und kann sowohl roh als auch gekocht verwendet werden. Schon mit ein bisschen Öl oder Margarine angedünstet entsteht daraus eine schmackhafte Mahlzeit. Es empfiehlt sich, Pastinaken kühl aufzubewahren und vor Austrocknen zu schützen.

Portulak

Portulak wird als grünes Blattgemüse am besten frisch genossen; roh oder kurz gekocht zergeht er auf der Zunge. Eine der bekanntesten Zubereitungsformen dieser Gemüseart stellt die Portulak-Mayonnaise dar, die perfekt zu gegrilltem Gemüse wie Paprika, Aubergine oder Fenchel passt. Vor allem zwischen Mai und September finden Sie Portulak im Handel.

Süßkartoffeln (Bataten)

Süßkartoffeln sehen zwar wie eine orangefarbige oder weiße Kartoffel aus, gehören aber nicht zur selben Familie. Mit den vielen verschiedenen Batatensorten hat sie ihre längliche, an einer Seite spitz zulaufende Form und ihren mild-süßer Geschmack gemeinsam. In Amerika gilt die Süßkartoffel bereits als beliebte Zutat für Kuchen, in Indonesien wird sie gewürfelt mit Zucker und Kokosmilch gekocht. Ebenso lassen sich Bataten auch frittieren, braten oder in Salzwasser kochen, ähnlich der Zubereitung der gewöhnlichen Kartoffeln.

Bereichern Sie Ihre Kochkunst doch auch mal mit Auberginen, Okras, Kürbissen, Stielmus, Rucola, Fenchel …