Regional & saisonal

Regional erzeugte Produkte verursachen tendenziell weniger Treibhausgasemissionen als aus fernen Ländern importierte.

Allerdings nicht immer: So können heimische Tomaten aus einem beheizten Glashaus im Winter durchaus eine schlechtere Klimabilanz aufweisen als importierte Tomaten, die im Süden unter freiem Himmel gewachsen sind. Und heimisches Rindfleisch besitzt eine weit schlechtere Klimabilanz als importierter Reis aus Vietnam.

Klimabilanz von Tomaten

Zurück zu den heimischen Tomaten aus dem beheizten Glashaus: Hier kommt das Wort „saisonal“ ins Spiel, denn Tomaten haben hierzulande im Winter eben nicht Saison. Wenn wir also „regional“ und zugleich „saisonal“ einkaufen, dann gilt speziell bei gleichen Produkten die Regel: Je kürzer die Transportwege sind und je saisonaler wir konsumieren, desto besser.

Wichtig beim Transport ist aber auch der abschließende Einkauf des Endverbrauchers. Lange Fahrten zum Einkaufsort und geringe Einkaufsmengen sind besonders schlecht für das Klima, und oft viel entscheidender als die Herkunft der Produkte selbst. Doch wenn wir auch das noch beherzigen gilt: Rationalität und Saisonalität haben Vorrang!