Compass Group Deutschland - Rundum ausgezeichnet

Jürgen Thamm, Vorsitzender der Geschäftsführung

„Als Marktführer für Catering und Food Services tragen wir eine hohe Verantwortung. Alles, was wir tun, hat unmittelbaren Einfluss auf die Umwelt und Gesellschaft“,

erklärt Jürgen Thamm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Compass Group Deutschland. Lecker, ausgewogen und umweltschonend – so sollte Ernährung sein.  Genau dafür macht sich die Compass Group Deutschland stark und ist in diesem Kontext eine strategische Partnerschaft mit dem VEBU und seinem Projekt GV-nachhaltig eingegangen. Ziel der Partnerschaft ist es, sich gemeinschaftlich für die ausgewogene und nachhaltige Ernährung am Arbeitsplatz einzusetzen und die Vorzüge von vegetarischen Gerichten aufzuzeigen.

 

Der Schutz der Umwelt und der nachhaltige Umgang mit Ressourcen sind schon seit mehr als 20 Jahren in ihren Unternehmensleitlinien verankert. Seit 2009 sind beispielsweise alle Betriebe der Compass Group nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Mit ihrem Nachhaltigkeitsansatz stellt sie sämtliche Unternehmensbereiche regelmäßig auf den Prüfstand – angefangen beim gewissenhaften Einkauf über motivierende Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter bis hin zur umweltschonenden Logistik, Produktion und Entsorgung.

 

Mit vier Säulen zum nachhaltigen Erfolg

 

Das Nachhaltigkeitsprogramm der Compass Group basiert auf vier Säulen, die miteinander in Wechselwirkung stehen: „Bewusste Ernährung“, „Nachhaltiger Einkauf“, „Umweltschutz“ und „Mitarbeiterförderung“.


Die Compass Group legt großen Wert auf eine schmackhafte und zugleich ausgewogene Ernährung von täglich rund 300.000 Menschen. Durch eine Reihe spezieller, zum Teil selbst entwickelter Konzepte und Angebote macht sie es ihren Gästen leichter, sich ausgewogen zu ernähren. Ein Beispiel ist die kalorien- und fettreduzierte Menülinie „Vitalien“. Die Eigenmarke wurde 2007 von Eurest, einem Tochterunternehmen der Compass Group, entwickelt. Das Vitalien-Rezept: frische Zutaten, ausgesuchte Öle und der Verzicht auf Panaden und frittierte Beilagen auf einer Basis von zirka 400 kcal pro Hauptgericht.


Für die Compass Group heißt ausgewogene Ernährung auch, gelegentlich auf Fleisch zu verzichten. Die Zahl der sogenannten „Flexitarier“ – Gelegenheitsvegetarier – nimmt in den Betriebsrestaurants des Unternehmens zu. Mit der Aktionswoche „Olympische Sommerspiele 2012 – Veggi Days“ geht es auf die verstärkte Nachfrage nach vegetarischen Speisen ein und zeigt seinen Gästen, wie vielfältig die vegetarische Küche ist.

 

Neben bewusster Ernährung ist auch die Herkunft der Waren für die Compass Group von großer Bedeutung. Soziale, ethische und ökologische Gesichtspunkte sind Bestandteile ihrer Beschaffungs- und Lieferrichtlinien. Daher konzentriert sich das Engagement im Bereich „Einkauf“ unter anderem auf nachhaltigen Fischfang, Regionalität und Saisonalität sowie fairen Handel.

 

Durch eine unternehmensweit organisierte, gewissenhafte Prüfung aller Prozesse kann die Compass Group die ökologischen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit deutlich reduzieren und damit umweltbewusster agieren. Zur Verringerung von Abfällen hat sie zum Beispiel ein eigenes Abfallreduzierungsprogramm mit dem Namen Trim Trax eingeführt. Es zeigt Mitarbeitern auf, wie viel organischer Abfall anfällt. Mit Trim Trax können sowohl Abfallmengen als auch damit verbundene Kosten reduziert werden.

 

Die Mitarbeiter sind das Gesicht der Compass Group und die Basis für ihren Erfolg. Nur wer seiner Arbeit gerne nachgeht, kann auch ein guter Gastgeber sein. Daher legt die Compass Group besonderen Wert auf die Weiterentwicklung und langfristige Bindung ihrer Mitarbeiter und bietet ihnen vielfältige Perspektiven und Karrierechancen. Hierbei sind folgende Themen besonders wichtig: Ausbildung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Personalentwicklung- und Weiterbildung.

 

Rundum ausgezeichnet: Das nachhaltige Eurest-Restaurant

 

Ambitionierte Ziele sind leichter zu erreichen, wenn man sich an Benchmarks orientieren kann. Deshalb hat die Compass Group Mitte 2011 gemeinsam mit dem wissenschaftlichen Institut für Nachhaltige Ernährung und Ernährungswirtschaft der Fachhochschule Münster (iSuN) ein Nachhaltigkeitssiegel für ihre Eurest-Betriebsrestaurants entwickelt. Bei der Konzeption spielte der „Rundum-Gedanke“ eine besondere Rolle: Das Siegel umfasst neben „Umweltschutz“ auch die Bereiche „Nachhaltiger Einkauf“, „Mitarbeiterförderung“ und „Bewusste Ernährung“.

 

Beste Voraussetzungen für die Entwicklung des Konzeptes hat die Compass Group in ihrem Eurest-Betriebsrestaurant bei der Provinzial Rheinland Versicherung AG in Düsseldorf vorgefunden. Die konkrete Verteilung des Themas auf sämtliche Handlungsfelder im Betrieb, für sein Umfeld und in der Wertschöpfungskette spiegelt den ganzheitlichen Ansatz wider. Essenziell dabei war: Das Konzept sollte praxistauglich sein und auf die Ziele weiterer Kunden zugeschnitten werden können.

Insgesamt wurden 30 Kriterien in den Bereichen „Bewusste Ernährung“, „Nachhaltiger Einkauf“, „Umweltschutz“ und „Mitarbeiterförderung“ definiert, die in einem nachhaltigen Eurest-Restaurant zu erfüllen sind. Jürgen Thamm erläutert hierzu:

„Nachhaltiges Wirtschaften erfordert eine kontinuierliche Überprüfung und Weiterentwicklung der Ziele. Daher haben wir alle Kriterien mit konkreten Richtwerten hinterlegt. Zum Beispiel müssen mindestens zehn Prozent aller Gerichte vegetarisch sein, Eier müssen zu 100 Prozent aus biologischer Haltung stammen und für die Mitarbeiter gilt ein Tarifvertrag. Wir kontrollieren die Einhaltung dieser definierten Quoten laufend durch interne Audits, die auch Korrekturen oder weitere Maßnahmen zur Folge haben können.“

 

Als externer Sachverständiger prüft SGS Fresenius, einer der führenden Anbieter für nicht-medizinische Laboranalytik in Europa, die Erfüllung aller Kriterien. Verläuft die Validierung mit mindestens zwei Punkten (67 Prozent) erfolgreich, wird der Betrieb als nachhaltiges Restaurant zertifiziert und darf diesen Titel ab diesem Zeitpunkt offiziell führen und nach außen kommunizieren.

 

Im Pilotbetrieb bei der Provinzial Rheinland Versicherung AG hat sich durch die Zertifizierung zum „nachhaltigen Eurest-Restaurant“ das Speisenangebot für die Gäste nach einem Jahr wie folgt verändert: 80 % der Gerichte sind frei von Zusatzstoffen, der Anteil von Bio-Lebensmitteln wurde auf ca. 20 Prozent gesteigert, bei Kaffee wird zu 100 Prozent auf Transfair-Produkte zurückgegriffen und 100 Prozent des Fischangebotes stammt aus nachhaltigem Fang. Neben der Veränderung im Speisenangebot konnten durch die Einführung des Nachhaltigkeitssiegels diverse Einsparungen erzielt werden. Der Energieverbrauch wurde um ca. 15 Prozent und der Wasserverbrauch um ca. 28 Prozent reduziert.

 

Mit der Zertifizierung zum nachhaltigen Eurest-Restaurant bietet die Compass Group ihren Kunden die Möglichkeit, einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Sie können das Betriebsrestaurant in ihr eigenes Nachhaltigkeitsengagement integrieren. Und nicht zuletzt trägt das nachhaltige Eurest-Restaurant als innovatives Verpflegungskonzept zur Imagebildung des Hauses bei. Qualitätsstandards werden gesetzt und für Kunden der Compass Group entsteht ein deutlicher Wettbewerbsvorteil.

 

 

Kulinarisch anspruchsvolle Menüs

 

Als konsequente Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens hat die Compass Group auch sogenannte Nachhaltigkeitswochen für die einzelnen Betriebsrestaurants in ihren Aktionskalender integriert. Damit möchte das Unternehmen seinen Gästen die Schwerpunkte und den Umfang seiner Nachhaltigkeitsaktivitäten aufzeigen, die über das Angebot einer bewussten Ernährung weit hinausgehen. Die Restaurantbesucher dürfen sich während dieser Wochen auf kulinarisch anspruchsvolle Menüs freuen, die durch eine Fülle von Zusatzinformationen abgerundet werden.

 

Nachhaltigkeitswochen, vegetarische Speisen oder die Zertifizierung weiterer Eurest-Betriebsrestaurants mit dem Nachhaltigkeitssiegel: Die Compass Group hat mit ihrem ganzheitlichen Ansatz schon jetzt viel erreicht. Dennoch ist sich das Unternehmen bewusst, dass Ziele nachhaltigen Wirtschaftens nur in einem kontinuierlichen Prozess erreicht werden können, an dem es beständig weiter arbeiten muss und wird. Zum Beispiel bei der Auswahl seiner Lieferanten wird die Compass Group noch stärkeren Wert auf nachhaltiges Wirtschaften legen. Jürgen Thamm betont:

„Als Unternehmen möchten wir ökonomische, ökologische und soziale Aspekte Schritt für Schritt in Einklang bringen. Eine herausfordernde Aufgabe: Nachhaltigkeit ist kein absoluter Wert, der sich 100-prozentig erreichen ließe. Vielmehr ist es ein kontinuierlicher Lernprozess – ausgehend von bereits erreichten Zielen hin zu noch besseren Lösungen. Diesem Weg haben wir uns mit vollem Engagement verschrieben“,

 

Weitere Informationen zu den Nachhaltigkeitsaktivitäten unter www.compass-group.de und www.compass-group.de/nachhaltigkeit/.

Anschrift & Kontakt

Compass Group Deutschland
Helfmann-Park 2
65760 Eschborn

Ansprechpartner: Roland Brück      Direktor Qualitätsmanagement
E-Mail: roland.brueck(at)compass-group.de